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Patagonien ist ein Traumreiseziel

Weite Landschafen, Seen, Wälder, Vulkane, Küsten, wild lebende Tiere und Gletscher erwarten die Besucher. Ist von Patagonien die Rede, darf allerdings nicht vergessen werden, dass sich die Region auf zwei Länder erstreckt. Somit gibt es entsprechende Unterschiede zwischen dem argentinischen und dem chilenischen Patagonien – wobei besonders die Kombination beider Länder den Reiz dieser Destination ausmacht. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise zu den schönsten Orten in Argentinien und Chile und bieten Ihnen einen Überblick, was beide Länder für Sie bereithalten.

Argentinisches Patagonien

Die Ausdehnung nach Norden und Süden von Patagonien ist nicht klar definiert, dementsprechend lässt sich die genaue Größe Patagoniens nicht ganz sicher nennen. Allerdings umfasst das argentinische Patagonien ungefähr eine Fläche von 800 Tausend Quadratkilometern und besteht aus fünf Provinzen

  • Neuquén
  • Río Negro
  • Chubut
  • Santa Cruz
  • Tierra del Fuego (Feuerland)

Dieser östliche Teil Patagoniens ist das dichter besiedelte Gebiet und investiert stark in den Tourismus. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut, es gibt viele Hotels, Restaurants und Verkehrsanbindungen. Die meistbesuchten und bekanntesten Städte im argentinischen Patagonien sind El Calafate, Ushuaia, Vila de la Angostura und Bariloche.

Sehenswürdigkeiten im argentinischen Patagonien

El Chaltén und Fitz Roy

El Chaltén gilt als eine der schönsten Städte der Region. Sie hat nur 500 Einwohner , aber jedes Jahr kommen hunderttausende Touristen in die Stadt. Dafür ist El Chaltén mit zahlreichen Hotels, Restaurants, Autovermietungen und Tourveranstaltern ausgestattet. Der Grund? El Chaltén ist nicht nur eine sehenswerte Stadt, sondern Ausgangspunkt zu den höchsten Gipfeln Patagoniens, zum Beispiel zum berühmten Cerro Torre und Fitz Roy. Daher zählt El Chaltén auch als Argentiniens Hauptstadt des Trekkings. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern zwischen Bergen, Tälern und Seen mit einer spektakulären Aussicht – angefangen von einfachen Trails für alle Zielgruppen bis hin zur Bergbesteigung.  Besonders der Fitz Roy lockt Besucher an: Zwar ist der Weg bis dahin weit, allerdings umgeben von Gletschern, Schnee und einer atemberaubenden Aussicht. Die Route der Laguna de Los Tres führt zum Aussichtspunkt, der dem imposanten Fitz Roy am nächsten liegt.

Die Peninsula Valdes

Patagoniens Atlantikküste ist einer der besten Orte der Welt, um Meerestiere z u beobachten. 1.450 Kilometer von Buenos Aires entfernt, in der Provinz Chubut, befinden sich Trelew, Puerto Madryn und die Halbinsel Valdés. Hier findet man eine enorme Artenvielfalt und atemberaubende Landschaften, welche bereits den Naturforscher Charles Darwin im 19. Jahrhundert in ihren Bann zogen. Pinguine, Delfine, Seelöwen, Seeelefanten und andere Tiere können hier aus nächster Nähe beobachtet werden.  Angler kommen ebenfalls auf ihre Kosten, ebenso wie Wanderer und Tauch-Freunde. Eines der Highlights ist eine Whale Watching Tour: 100 Kilometer von Puerto Madryn kann man verschiedene Walarten in ihrem natürlichen Lebensraum sehen. Mit etwas Glück entdeckt man die Meerestiere sogar von der Küste aus, aber auf einer Bootsfahrt kommt man den Walen noch näher.

Die besten Monate für einen Besuch sind Oktober und November, da hier all die verschiedenen Arten anzutreffen sind. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick, wann genau Sie welche Tiere sehen können.

  • Südlicher Glattwal : (Südkaper) Juni bis Dezember
  • Schwertwal : Oktober bis April
  • Seeelefant : das ganze Jahr
  • Pinguin: von September bis Februar

Nationalpark Los Arranyes

Der Nationalpark liegt in der Provinz Neuquén, nördlich des Nahuel-Huapi-Sees und in der Nähe von Bariloche. Ca. 18,5 Quadratkilometer empfangen den Besucher mit schönster Natur. Doch nicht nur das –auch zahlreichen Tiere kann man hier vorfinden. Darunter zum Beispiel Rotfüchse, Hirsche und Wildschweine. Im Park direkt kann nicht übernachtet werden – dafür aber in Villa La Angostura oder Bariloche.

Der Nationalpark Nahuel Huapi

Der erste und somit älteste Nationalpark Argentiniens beeindruckt seine Besucher mit seiner natürlichen Schönheit. Er befindet sich in der Provinz Río Negro, 1.500 Kilometer von der Hauptstadt Buenos Aires entfernt. Im Park kann man auf den insgesamt 500 Kilometer langen Wanderwegen die Umgebung zu Fuß erkunden: Schneebedeckte Berge, tiefblaue Seen und grüne Täler erwarten die Besucher. Wintersportler kommen hier ebenfalls beim Skifahren auf ihre Kosten.